Re-Bloggt: Porträt der französischen Crew Hocus Pocus
Die aus der französischen Stadt Nantes stammende Gruppe Hocus Pocus ist eine richtige Ausnahme-Erscheinung in der französischen Hip Hop-Szene. Seit Jahren verbindet man Hip Hop mit besten Soul, Funk & Jazz-Einflüssen und setzt diese Melange perfekt auf der Bühne um. Anbei ein Porträt der Gruppe.
Die 50 besten Hip-Hop Songs 2009 (…nach Jeff Weiss)
Zum Jahresende hat sich der aus Los Angeles stammende Musikjournalist und Blogger Jeff Weiss auf seinem Blog PassionofWeiss an einen persönlichen Jahresrückblick getraut und eine Liste der Besten 50 Hip-Hop Songs zusammengestellt, mit zahlreichen Informationen und persönlichen Ansichten.
Madlib – biographisches und eine Übersicht ausgewählter Projekte
Madlib ist mehr als nur ein gewöhnlicher Hip Hop-Produzent. Nicht nur die Masse, sondern auch die Vielfalt seiner Projekte ist fast schon unüberschaubar. Einige Auswahl haben wir dennoch getroffen und stellen Sie ein wenig genauer vor.
Shuko: “Schluss mit dem Gangsterding”
Mit dem Mitxtape "The Aggro Years" setzt Shuko auch persönlich seinen Schlussstrich, nicht nur unter Aggro Berlin sondern unter Gangsterrap generell. Im Interview hat er uns zudem erzählt, was nun ansteht!
Mohamed Bourouissa – Fotograf der Banlieue
Der junge algerische Fotograf Mohamed Bourouissa inszeniert in seinen Fotoarbeiten die französischen Banlieues. Dabei lässt er sich auch gerne von anderen Fotografen und Künstlern aus der Malerei inspirieren.
Sly “The Mic Buddha” Johnson (Ex-Saian Supa Crew) & Erik Truffaz
Sly "The Mic Buddha" Johnson (Ex-Mitglieder der getrennten Saian Supa Crew) hat seine Beatbox-Skills nicht nur in den Dienst der Saian Supa Crew gestellt. Seine Zusammenarbeit mit dem französischen Jazz-Trompeter Erik Truffaz ist unglaublich beeindruckend!
Kourtrajmé: Vergib Ihnen nicht, denn Sie wissen, was Sie tun!
Kreativschmiede in Sachen Film und Musikvideos: das ist Kourtrajmé! Wir präsentieren Euch ein kleines Feature zu Kourtrajmé und den darin involvierten Künstlern.
Anbei ein Porträt, dass ich seinerzeit für den WeKnowRap-Blog geschrieben und beim aufräumen meiner Festplatte quasi “wieder-entdeckt” habe. Da WeKnowRap inzwischen (leider) Geschichte ist – naja, nicht ganz, immerhin noch bei Twitter vertreten – und das Porträt damit off, dachte ich, dass ich es hier nochmal poste… und zwar mit einigen Überarbeitungen und Aktualisierungen. Denn seit der Publikation 2007 ist ein wenig passiert!
… Die nordwest-französische Stadt Nantes ist beileibe keine Rap-Metropole. Dennoch hat das kleine Städtchen in Sachen HipHop-Musik einiges zu bieten. Die Gruppe Hocus Pocus, mit ihrem musikalischen Mastermind 20syl, beeinflußt die französische HipHop-Szene mehr, als man zunächst meinen könnte. Deshalb präsentieren wir Euch hier ein kleines Porträt der Crew.
Die Gruppe Debilorithmicos ist aus Spanien und wird in der nächsten Zeit eine EP herausbringen. Wenn sich alle Tracks dabei so gut anhören wie der hiesige, dann hoffe ich, dass ich meine Hände an die EP bekomme um Sie in unserer Sendung zu spielen. Wie dem auch sei, der Track “One Culture” wurde zusammen mit Non Genetic aufgenommen und hat eine leicht melancholische Note. Insgesamt ist das Stück aber wirklich hörenswert.
Und weil es so schön ist, poste ich hier noch ein weiteres Werk der beiden. Diesmal allerdings ein Videos zum Stück “I`m out” featuring Cine Star & Akin.
Seltsam… kürzlich noch hatte Prinze Low von Mannheimer Dreck mich in unserer Sendung nach italienischem Rap, vor allem nach der Gruppe Co`Sang gefragt und nun bekomme ich über einen italienischen Promo-Kanal mit, dass ein neues Album vom neapolitanischen Duo draußen ist… Anscheinend wurde er mal wegen einer Kollabo angefragt. Wenn ich mir das neue Video zum Stück “IndyGeni” nun anschaue, könnte ich es mir sogar recht gut vorstellen…
Wie dem auch sei… Co`Sang, bestehend aus “Luché” und “Nto” releasen ihr zweites Album mit dem Namen “Vita bona” (dtsch.: Gutes Leben) über das Label Poesia Cruda Dischi/Arealive – was sich in meinen Ohren stark nach eigenem Label anhört. Ihr erstes Album “Chi more pe` mme” (dtsch.: Wer stirbt für mich?) war im kleinen Kreis der HipHop-Heads Italiens ein Achtungserfolg und vor allem dadurch geprägt, dass es komplett im neapolitanischen Dialekt gerappt war. Rap in Mundart ist in Italien ohnehin ein Phänomen, dass weiter verbreitet ist, als beispielsweise hier in Deutschland.
Auf jeden Fall muss ich sagen, dass die Video-Single “IndyGeni” seit längerer Zeit mal wieder ein italienischer Track ist der mich stark überzeugt.
Das Duo Palla & Lana aus Varese dürfte einigen ganz treuen Hip Hop Culture-Usern und Hörern nicht ganz unbekannt sein, zumal die Herrschaften bereits mit Asher Kuno und auch mit Matt Manent zusammengearbeitet haben.
Das Duo hat nun das frei downloadbares Album “Polvere Diamanti” zur Verfügung gestellt, dass in der Tat sehr hörenswert geworden ist. Einen Track haben wir ja bereits in der letzten Hip Hop Culture-Sendung am 30. Dezember gespielt, und zwar “Fino A 4“, ein ordentlich nach vorn gehender Song. Von der gleichen Sorte gibt es noch den ein 0der anderen Track auf dem 11 Stücke starken Album – aber auch einige sehr ruhige, chillige Songs.
Wer also sein italienisch ein wenig auffrischen möchte oder wem es egal ist, ob er die Raps nun versteht oder nicht – schließlich hängt das Verständnis für “FLOW oder nicht FLOW” nicht mit dem Verstehen einer Sprache zusammen – der sollte sich das Album von Palla & Lana unbedingt herunter laden.
Für den Downloadlink und das komplette Tracklisting mitsamt Credits einfach weiterlesen…
Der irische DJ und Turntablist Mikey Fingers gemeinsam mit Tweek eine frei downloadbare EP herausgebracht, die auf den Namen “Tuphat Paddy`s EP” hört und acht Stücke beinhaltet. Wer nun eine wilde Scratch-Orgie erwartet oder ähnliches, dem sei gesagt: Nein, isses nicht! Selbstverständlich sind auch Scratches und Cuts mit von der Partie – aber diese Elemente werden eher sparsam benutzt. Eher wiegen atmosphärische Klänge vor, die mehr an Trip Hop und Chill Out-Hip Hop gemahnen. Auf jeden Fall sind alle Stücke instrumental und durchaus hörenswert.
Auf jeden Fall ist die EP eine herrliche Alternative zum hektischen vorweihnachtlichen Treiben und stellt den Soundtrack für die Zeit dar, wenn man gerade vom von Tempo und Gedrängel geprägten Weihnachtsgeschenke-Einkauf in der Stadtnach Hause kommt.
Das ganze präsentieren mit der freundlichen Genehmigung von Mikey Fingers & Tweek und der folgenden CC Lizenz.
Wir sind es gewohnt, mit den uns zur Verfügung stehenden modernen Verkehrsmitteln innerhalb kürzester Zeit von einem in den anderen Kulturraum zu hetzen reisen, ohne uns Gedanken darüber zu machen, was eigentlich alles so dazwischen liegen mag, drumherum und überhaupt, durch welche kleinen Änderungen ein Kulturraum langsam in andere übergehen kann.
Die Reise von Berlin nach Mailand beispielsweise ist heute eine kurzweilige Reise-Angelegenheit, die man in weniger als 2 Stunden Flugzeit hinter sich gebracht hat. Dabei liegen zwischen Berlin und Mailand “Welten”.
Mein Kumpel, der italienische MC Matt Manent hat sich das wohl auch gedacht, als er nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Berlin Gedanken darüber gedacht hat, welchen Weg er wohl zurück nach Mailand nimmt? Er hat sich dafür entschlossen einen enormen Umweg zu nehmen und nicht nur das was zwischen Berlin und Mailand liegt zu erkunden, sondern über einen west-europäischen Bogen von Berlin nach Mailand zurückzukehren.
Seine Erfahrungen hat er nicht nur in seinem lesenswerten italienisch-englischen Reiseblog A LONG WAY HOME geschildert, sondern auch eine frei downloadbare EP herausgebracht, auf der er ebenfalls sich mit dem Reisen auseinandersetzt.
Insgesamt 5 Stücke beinhaltet die EP, zumeist Produktionen von DBsk, dem langjährigen Weggefährten von Matt Manent bei der italienischen Hip Hop-Radioshow StreetBeat. Desweiteren haben auch Weirdo und Mars/Pesi Piuma je eine Produktion beigesteuert.
Matt Manent – “Allo Sbando”
Download-Link und noch einige weitere Infos gibt es beim weiterlesen…
Da schickt mir HHC Gründer Fab so eine dieser “Hier ein Link, ist von `nem Kumpel – hört sich doch ganz nett an“-Mails und was passiert!? Wir machen eine neue Kategorie auf unserem kleinen HHC-Blog draus! In Zukunft werden wir ab und an mal den Blick nicht unbedingt über den Hip Hop hinaus schweifen lassen, aber gerne über die üblichen Länder, über die wir so berichten. Wie hört sich Hip Hop aus anderen Ländern an?
Den Anfang macht der Tip von Fab, ein Trio aus “Down Under“, Australien, und zwar Adelaide um genau zu sein. Das Trio nennt sich Hilltop Hoods (Homepage / Myspace) und besteht aus den beiden MCs Suffa und Pressure, sowie dem DJ und Produzenten der Crew DJ Debris. Die Gruppe besteht bereits seit 1991 und hat seit 1999 sechs Alben herausgebracht, das letzte in diesem Jahr mit dem Titel “State of the Art”.
Nachdem ich ja vor einigen Tagen bereits ein ziemlich relaxtes chilenischesHip Hop-Video hier gebloggt habe, folgt nun das zweite. Entweder wird in Chile viel relaxter Hip Hop gemacht oder ich habe einfach nur “Glück”, dass ich auf solche Gruppen treffe. Sei`s drum…
Die Dame im Video, von der der Track stammt, hört auf den schönen Namen Anita Tijoux und hat in der offiziellen Version des Videos einen sehr adretten Pagenschnitt… in der Schwarz-Weiß-Optik des Videos kommen die harten Kontraste die, erstens, die schwarzen Haare und zweitens der gerade Pony ergeben, um so deutlicher hervor!!??!!!
Tja, manchmal sind die Gründe, warum man bestimmte Videos bloggt, “ungewöhnlich” – aber solange die Musik dabei stimmt, kann und soll sich jeder seine eigenen Gedanken machen, warum ihm etwas gefällt…
Übrigens gibt es noch eine “Underground Version” des Videos… über den folgenden Link:
Dies ist der Blog zur Hip Hop Culture-Radioshow. Jeden Mittwoch senden wir von 21 - 23 Uhr aus den Radio Rheiwelle-Studios Wiesbaden über UKW und übers Netz, in die weite Welt... WEITERE INFOS -->
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